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Neue Smartkamera „Spectral Eye“ für Recyclingprozesse
Erfolgsrezept von inno-spec: „Technologien effizient kombinieren“
· Innovative Technologie-Kombination ermöglicht enorme Kostenreduzierungen im Recycling
· Sensorgestützte Sortieranlagen: robuster und zuverlässiger
Nürnberg. - Stofftrennung ist ein entscheidender Arbeitsschritt im Recyclingprozess und beinhaltet die Erkennung und Trennung verschiedener gebrauchter Gegenstände und Materialien. Das Sortieren von Kunststoffen im Recycling wird heute größtenteils mit NIR-Spektrometersystemen durchgeführt und für die Aufbereitung von Verpackungskunststoffen, EBS (Ersatzbrennstoffen) und im Elektronik-Alt-Geräte Recycling eingesetzt. Bisheriger Nachteil dieses Verfahrens: Die wertstoffliche Aufbereitungstiefe ist relativ gering, da die Kosten für die NIR-Sensorik und Datenübertragung/-verarbeitung sehr hoch sind. Durch eine effiziente Kombination neuer Technologien gelang dem Nürnberger Unternehmen inno-spec ein entscheidender Schritt im Bereich des Recyclings: mit einer neuen Technologiekombination aus Spectral-Imaging, dem Einsatz von CMOS-Sensoren im Spektralbereich von 700 bis 1.000 nm (VIS-NIR-Grenzbereich) sowie der Entwicklung einer extrem schnellen Datenverarbeitung entwickelte inno-spec die neuartige Smartkamera „Spectral Eye“ für kostengünstigeres, schnelleres und zuverlässigeres Materialrecycling.
„Neben einer merklichen Kostenreduzierung bei der Sensorik werden die Zuverlässigkeit, Robustheit und Verfügbarkeit von sensorgestützten Sortieranlagen deutlich gegenüber dem Stand der industriellen Technik verbessert“, so Oliver Grass, Geschäftsführer der inno-spec GmbH über das neuartige Verfahren.
VIS-N²IR-Smartkamera „Spectral Eye“ setzt neue Maßstäbe
Der Materialumsatz und der Fraktionsreinheitsgrad als entscheidende ökonomische Größen beim Sortieren werden bei einer festen Förderbandbreite neben den Produktionsparametern Bandgeschwindigkeit und Bandbelegungsdichte maßgeblich von der Leistungsfähigkeit des Sensorsystems bestimmt. Diese ist von der so genannten Scanfrequenz und der örtlichen sowie spektralen Auflösung der NIR-Sensoreinheit in Verbindung mit der Rechenleistung bei der Materialklassifikation abhängig. In den drei Parameterkategorien Scanfrequenz, örtliche Auflösung und Rechenleistung bei der Materialklassifizierung (Spectral-Imaging) wurden mit dem Projekt VIS-N²IR (N²IR steht für sehr naher Infrarot-Bereich) von inno-spec gegenüber dem Stand der Technik neue Maßstäbe gesetzt. „Erstmals werden jetzt Leistungsparameter des Sensorsystems in einem Preissegment erreicht, die bisher lediglich und auch nur teilweise mit sehr kostenintensiven Komponenten zu erzielen waren“, erklärt Geschäftsführer Oliver Grass weiter.
Die Kernidee zur Erreichung dieser Zielsetzung besteht darin, bisher verwendete teure Sensorbauelemente auf Basis von InGaAs (Indium Gallium Arsenide) bzw. HgCdTe (Mercury Cadmium Telluride) durch preiswerte CMOS-Photoarrays (Complementary Metal Oxide Semiconductor) zu ersetzen.
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